Neuste Beiträge & DKV News

Ottmar Hartwig neuer Beauftragter für Umwelt & Gewässer im KV NRW

Umweltbeauftragte des Kanu-Verbandes NRW treffen sich in der NUA Recklinghausen 

Foto Umweltbeauftragtentreffen 2022
Foto: links Ottmar Hartwig, rechts Ulli Clausing

Am 26.10.2022 trafen ich die Umweltbeauftragten der Kanu-Bezirke, um sich über aktuelle Themen im Bereich Umwelt und Gewässerschutz auszutauschen. Neben Neuigkeiten aus den einzelnen Kanubezirken wurde sich auch über Neuigkeiten in Bezug auf Landschaftsplanänderungen, aktuelle Verfahren und den Stand in Sachen Wasser-Rahmenrichtlinie (WRRL) ausgetauscht.

Nach jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit wurde vor Ort auch Ulli Clausing als NRW Beauftragter für Umwelt- und Gewässerfragen verabschiedet. Ulli Clausing hat neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit als DKV-Geschäftsführer Freizeitsport auch über lange Zeit dem KV NRW als Beauftragter zur Verfügung gestanden und nun sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung gestellt. Durch seine Mitwirkung konnten in NRW zahlreiche Gewässersperrungen abgewendet und vorbildliche Lenkungsmaßnahmen wie z.B. an der Eifelrur oder der Lippe entwickelt und umgesetzt werden. Sein Nachfolger heißt Ottmar Hartwig und kommt aus Leverkusen. Der Umweltbeauftragte des Kanu-Bezirkes 4 hat bereits in den letzten Monaten die Geschäftsstelle des KV NRW mit seinem ökologischen Fachwissen unterstützt. Ottmar war bis 2022 als Umweltpädagoge bei der Natur- und Umweltschutzakademie tätig und bringt daher umfangreiches Wissen aus Kanusport und Naturschutz mit. Der KV NRW freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich für die geleistete hervorragende ehrenamtliche Arbeit bei Ulli Clausing.

Vereinsumfrage des DOSB zur Energiekrise

Die Auswertung der bundesweiten Umfrage des DOSB und der 16 Landessportbünde zur Lage der Vereine in der Energiekrise zeigt bedenkliche Ergebnisse.

LSB bietet Hilfe für betroffene Vereine - Digitale Infoveranstaltung zu Energie-Einsparpotenzialen bei Sportvereinen - 7. November 2022 von 17:00-18:30 Uhr
„Sportvereine in der Energiepreiskrise – Kurzfristige Hilfen und nachhaltige Veränderungen“

DOSB Umfrage Energiekrise Kacheln 1080x1080 43

Der organisierte Sport in Deutschland trägt als größte Bürgerbewegung des Landes mit seinen rund 87.000 Sportvereinen in erheblichem Maße zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Gesundheit der Bevölkerung bei. Insbesondere nach zwei schwierigen, coronageprägten Jahren, kehren die Menschen wieder vermehrt in die Vereine zurück. Umso bedenklicher sind die Ergebnisse der bundesweiten Umfrage des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der 16 Landessportbünde (LSB) zur Lage der Vereine in der Energiekrise, an der sich bis zum 23. Oktober 5.696 Sportvereine aus allen Bundesländern beteiligt haben.

Die Umfrage, die vom Institut für Sportstättenentwicklung (ISE) durchgeführt wurde, zeigt, dass mehr als 40% der Vereine starke Auswirkungen durch die Energiekrise erwarten. Dazu gehören u.a. Einschränkungen des Trainingsbetriebs, Schließungen einzelner Abteilungen oder Mitgliederrückgänge. Rund 6% der befragten Vereine fürchten sogar eine akute Existenzbedrohung, also die Auflösung des Vereins. Zum Vergleich: Rückblickend auf die Corona-Pandemie gaben lediglich 26% der Vereine in der aktuellen Umfrage an, dass sie starken Auswirkungen ausgesetzt waren, knapp 2% gaben an, dass sie existenzbedroht gewesen seien.

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Damit keine Vereine von der Landkarte verschwinden

Energiekrise als Existenzbedrohung: Landessportbund NRW fordert Hilfsprogramm mit „Dreiklang“

Foto LSB Energie sparenNoch viel bedrohlicher als die heftigen Corona-Folgen: Der Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) fordert von der Landesregierung schnellstmöglich ein finanzielles Hilfsprogramm für Sportvereine, die aufgrund der unaufhaltsamen Energiekrise in Not geraten. „Wenn keine Hilfen vom Land kommen, werden in NRW demnächst Sportvereine von der Landkarte verschwinden. Besonders Sportvereine mit eigenen Sportanlagen befürchten teilweise ein kurzfristiges Aus“, betont LSB-Präsident Stefan Klett. „Spätestens ab Anfang kommenden Jahres müssen unsere Vereine finanzielle Hilfen des Landes in Anspruch nehmen können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass viele Vereine eiskalt erwischt werden und ihre Abschläge für Strom und Gas in kürzester Zeit nicht mehr bezahlen können“, ergänzt LSB-Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Niessen und ist überzeugt: „Nur ein Dreiklang aus Einsparungen, mehr Eigenmitteleinsatz und einer staatlichen Hilfe wird die Existenz sichern können.“

Zwar verweist die LSB-Führung ausdrücklich auf die vorbildliche Unterstützung der Sportvereine durch das Land NRW im Rahmen der Corona-Krise, mit der Vereinsinsolvenzen vermieden werden konnten. „Leider ist die Energiekrise jedoch von einem ganz anderen Kaliber für den organisierten Sport. Denn in Verbindung mit der hohen Inflation, treffen die regelrecht explodierenden Kosten die Vereinsmitglieder auch privat. Ein einfaches Umlegen der steigenden Energiepreise auf die Mitgliedsbeiträge wird nicht möglich sein“, erläutert Niessen. Vorliegende Vereinsbeispiele zeigen durchschnittlich eine Verdreifachung von Energiekosten, Extrembeispiele reichen sogar bis zu einer Verzehnfachung. Auch deshalb fasst der LSB NRW in einem Positionspapier anschaulich zusammen, dass kurzfristige Finanzhilfen des Landes zwingend erforderlich sind.

Zum Positionspapier des LSB NRW geht es hier.

Was jeder Einzelne dazu beitragen kann, hat der LSB hier zusammengefasst: Empfehlungen zur Energiereduktion.

Das Plakat oben und viele weitere nützliche Plakate, Vorlagen und Umsetzungshilfen gibt es beim LSB direkt hier.

DOSB SPORTOUT - Fördermittel der EU für innovative Outdoorsportkonzepte

SPORTOUT - ein tolles Förderprojekt, das zu unseren Vereinen passt

Worum geht es?
Im Mai 2022 startete der DOSB das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt „SPORTOUT: Sportvereine draußen stark machen – Gesunde Sportangebote nachhaltig in der Natur gestalten“.

Foto DOSB Sportout 2022

SPORTOUT soll durch innovative Maßnahmen und Bewegungsformen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen der Mitgliedergewinnung und -bindung in Sportvereinen und -verbänden geben. Darüber hinaus soll es dazu beitragen, Vereine fit für die Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft zu machen. Sie dazu motivieren, Innovationen in den Bereichen der Angebots- und Mitgliederentwicklungen zu wagen – mit einem besonderen Schwerpunkt für gesundheitsfördernde Angebote „im Freien“ – und damit ihre Attraktivität zu erhöhen. Essentieller Baustein des SPORTOUT Projekts ist die finanzielle, inhaltliche und fachliche Förderung von Pilotprojekten in Sportvereinen. Dabei sollen Sportvereine situationsangepasste, gesundheitsorientierte und innovative Sportangebote „im Freien“ entwickeln und erproben. Sie sollen zeigen, dass naturverträgliche Sportausübung einen Beitrag zum Naturbewusstsein der Bevölkerung und gleichzeitig einen Mehrwert für deren Gesundheit leisten kann.

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Trauer um Bernd Hamacher aus Köln

Nachruf Bernd Hamacher †

Der Kanusport Köln-Mülheim e.V. trauert um seinen langjährigen, hoch geschätzten ehemaligen 1. Vereinsvorsitzenden und zugleich um eines seiner außerordentlich richtungsweisenden Mitglieder, Bernd Hamacher. Am 16. August 2022 ist Bernd im Alter von 83 Jahren plötzlich und unerwartet von uns gegangen.

Mit ihm verliert der KKM einen Kanusportler mit Leib und Seele und einen prägenden Mitgestalter des Vereins, der durch sein herausragendes Engagement unseren heutigen Weg und vor allem auch den Bau unseres heutigen Bootshauses „Am Rheinacker“ als sein Herzensprojekt zu einem Meilenstein der Vereinsentwicklung maßgeblich mitgeformt hat. Mit seinem langjährigen, unermüdlichen Einsatz insbesondere für die Entwicklung und den Fortbestand des Kanurennsports im Verein als Trainer, Kampfrichter und Regattaleiter hat er sich bleibende Verdienste erworben, für die wir ihm stets dankbar sein werden.

Bernd Hamacher gehörte dem KKM über 72 Jahre an. Sein Leben und Wirken für den Kanusport ist mit einer außerordentlich langen Phase der Vereinsgeschichte verknüpft und reicht bereits bis weit vor die Ursprünge der Sportanlange am Fühlinger See zurück. So galt schon in den frühen Jahren seines Schaffens seine Unterstützung dem Rennsport am Decksteiner Weiher in Köln.

Später engagierte er sich für den Bau der Regattastrecke in Fühlingen und ermöglichte mit seinem Einsatz, dass sich mit dem Einzug der Rennsportgruppe in die Hallen am Fühlinger See 1979 die Träume der Rennsportler erfüllten und ein weiteres zentrales Standbein des Vereins errichtet werden konnte, was nicht zuletzt zur wesentlichen Grundlage für einen qualitativ hochwertigen Trainingsbetrieb am heutigen Landes-Leistungsstützpunkt in Köln wurde.

Mit seiner Tätigkeit bei der Organisation zahlreicher Regatten bis hin zu den Deutschen Meisterschaften auf der Regattabahn Fühlinger See trug er maßgeblich für den über Köln und NRW hinaus geschätzten Ruf des KKM als zuverlässiger Regattaausrichter bei. So groß und anspruchsvoll die Aufgaben auch waren, Bernd Hamacher lag dabei stets eine familiäre Atmosphäre besonders am Herzen. Als Leiter des Kölner Regattateams war er stets ein ideenreicher, kooperativer und geachteter Partner des Kanu-Verbandes NRW und des Deutschen Kanu-Verbandes sowie der Stadt Köln.

Sein unermüdliches Wirken und die stete Unterstützung für den Verein sowie seine persönliche und freundschaftliche Art im täglichen Umgang miteinander werden uns immer in besonderer Erinnerung bleiben.

Mit besonderem Dank und großer Hochachtung für sein Wirken zum Wohl des Kanusports und für unsere Gemeinschaft verabschieden wir uns von unserem allseits geschätzten Mitglied Bernd Hamacher und werden ihm in unseren Gedanken immer ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Vorstand und die Mitglieder
des Kanusport Köln-Mülheim e.V. 

Unsere Partner

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Logo Qualitaetsbuendis Wir sind auf dem Weg

Kurse der Kanuschule NRW

Kanusport für Anfänger*innen und geübte Kanut*innen!
Jetzt im Programm 2024 stöbern und ins Kanu steigen 😊

Entdecke die Schönheit des Canadierpaddelns und verfeinere deine Technik. Die Kurse findest du ab sofort in der Rubrik Paddeln im Canadier.

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Außergewöhnlich: der SUP EPP-D 3 Touring Lehrgang ist ideal für ambitionierte Stand-Up-Paddler, die ihre Touring-Fähigkeiten verbessern möchten.

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In unseren Eskimotierkursen lernst du wie du das gekenterte Boot schnell und sicher wieder aufrichtest ohne auszusteigen. Herbsttermine jetzt online!

Ihr habt noch weitere Fragen? Dann meldet Euch gerne bei info@kanuschule-nrw.de.

Alle Termine unter Vorbehalt

Samstag 27.07.2024
51. Kanu Camp JEM 2024
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Samstag 27.07.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten
Samstag 27.07.2024
Niersfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Sonntag 28.07.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten
Sonntag 28.07.2024
Niersfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Montag 29.07.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten
Dienstag 30.07.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten
Mittwoch 31.07.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten
Donnerstag 01.08.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten
Freitag 02.08.2024
53. NRW Wildwasserwoche Lienz
Verbandsfahrten

NRW-Kanu-Testival

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Allee 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
 emailButton info@kanu-nrw.de

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